Die erste Herausforderung

Vorwort

Die Geschichte spielt auf dem Planeten Lygea. Für Kontextverständnis könnt ihr hier eine ganz grobe Übersicht zu den Völkern und der Welt lesen. Bei Interesse, tiefer in die Welt einzutauchen, empfehle ich unsere World Anvil Seite (Noch in Bearbeitung).

30. Dragnai 1025, Das Jahr Aquems

Wir sind bereits wieder zur See aufgebrochen. Für die laufende Woche habe ich Riju, meinen 1. Maat, das Kommando überlassen. Die vergangen Tage in Isporten sind recht gut vergangen, ohne großartige Hindernisse.

Wie ich zuvor berichtete, war meine Crew am Abend unserer Ankunft Besorgungen machen. Nennenswert davon war Ridleys Besorgung.

Er fand uns eine Karte von Nord Durandar. Ich hoffte dieses Mal eine kontinentale Karte zu bekommen, aber diese waren wohl schon alle vergriffen. Ich nehme an kontinentale werden eher selten, umso weiter wir im forasischen Territorium vordringen. Dennoch sollte diese uns bei unserem nächsten Ziel weiterhelfen.

Riju besorgte ein paar Alchemie Materialien und eine kleine Figur für Cui, über die er sich sehr freute. Wo ich gerade von Cui schreibe, ich fragte ihn ob er das Lebenelement beherrscht, aber das tat er leider nicht. Daraus entstand eine Unterhaltung und führte dazu dass ich ihm meine nerivanische Holzwarensammlung zeigte. Die Flöte beeindruckte ihn am meisten, denn sie wahr seiner Meinung nach aus dem Holz des großen Baumes Lygrassyl! Da ich seine Begeisterung sah, schenkte ich ihm diese Flöte. Vielleicht traut er sich eines Tages darauf zu spielen.

Ich bereitete dann ein Abendessen für die Crew vor und als wir dann beisammen waren, besprachen wir den kommenden Tag. Kaum haben wir aufgegessen, begab sich Ridley schon am Abend sich erneut anzustellen um die Crew anzumelden. Meiner Meinung nach hätte es ausgereicht vor dem Morgenrot sich anzustellen, doch Ridley wollte auf Nummer sicher gehen.

Als wir am nächsten Morgen dann Ridley bei der Anmeldung trafen, hatte er bereits die Anmeldungsunterlagen bei sich. Meine Befürchtung, dass jedes Crewmitglied angegeben werden musste, hatte sich bewahrheitet. Aber glücklicherweise hatte Ridley Cui nicht mit angegeben. Cui ist ein Pazifist und wäre definitiv nicht bereit gewesen mitgekommen. Dennoch hatte Ridley Yig-Xuds Namen falsch angegeben. Die Leute hier kennen Teyaner nicht so gut und wissen nicht wie deren Namen geschrieben werden, daher musste Ridley es buchstabieren... was er mit vollem Selbstverständlichkeit tat. „Xuit“ war der Name den ich neben meinem, Rijus und Ridleys las. Naja, ich habe das korrigiert, die Anmeldung unterschrieben und Ridley zurück geschickt diese abzugeben.

Die Crew war dann für den nächsten Tag gemeldet. Diesen Tag hatten wir für einige Besorgungen und Erledigungen genutzt. Zum Einen habe ich mich darum gekümmert, dass die Predacésso repariert wurde. Ridley und Yig-Xud versuchten eine bessere Karte zu besorgen, sind aber allerdings gescheitert.

Als wir uns wieder trafen, machten wir uns zur Stadtwache auf um unser Empfehlungsschreiben von Konrapier zu nutzen. Ridley und ich bekamen dort je einen Rekrutenharnisch. Noch dazu erhielten wir zwei Speere, wovon einer sehr ramponiert war. Wir entschieden uns dann später dazu diesen als Fahnenstange um zu funktionieren, denn dieser war der Tag an dem wir auch die erste Variante unserer Flagge machen ließen. „Erste Variante“ weil wir wollten uns mit der Flagge im Jagdfestival präsentieren. Das war natürlcih Zeitdruck und dadurch wurde sie nur sehr grob. Wir haben auch noch nicht unseren teyanischen purpurnen Stoff genutzt, sondern nur das zerfetzte Segel, was wir vom Wrack mitnahmen. Aber es reichte aus.

Heute war es endlich dann soweit. Das Jagdfestival stand kurz bevor. Wir mussten allerdings Ridley am Vorabend erneut los schicken, da er offenbar sich nicht informiert hatte, wie das ganze ablaufen sollte.

In Kurz: wir mussten in einer begrenzten Zeit, bestimmtes Wild, was definierte Punkte brachte, jagen. Die höchsten Punkte haben bestanden, der Rest musste es erneut am nächsten Tag versuchen. Das zu jagende Wild waren Hasen für je einen , Füchse für je zwei und Hirsche für je drei Punkte.

Die Arena war beeindruckend. Wir sind durch die Stadthalle getreten und ein Kolosseumsgemäuer verlief sich in einen tiefen Wald. Der Vorsitzende machte eine große Anrede und dann wurden die verschiedenen Crews in den Wald gelassen.

Wir waren natürlich hervorragend vorbereitet und haben sofort gut gepunktet. Allerdings hatten wir nicht die höchste Punktzahl. 12 sowie 11 Punkte hatten jeweils eine andere Crew und wir waren mit ein Paar anderen in der 10 Punkte Gruppe. Alle anderen hatten es nicht geschafft. Selbstverständlich hätten wir auch 12 oder sogar 13 Punkte in der Zeit schaffen können, dennoch wollten wir auch darauf achten die Anomi nicht auszurotten. ~~
Als Preis erhielten wir eine kleine verzierte Schachtel, die zwei Metalle beinhaltet, Kupfer und Messing. Meine Crew war leicht enttäuscht von unserem Preis. Aber es ist doch nur der erste Schritt auf unserer Weltreise. Wir überlegten auch, ob diese ein genauerer Hinweis auf unser nächstes Ziel sein könnte, doch unsere Nachforschungen haben leider nichts ergeben was uns weiter half. Dennoch hatten wir die nächste Passage in dem Reim, welche uns in die richtige Richtung leitete.

[...]
Das dritte scheint aus massivem Gestein,
doch wagt euch nur mutig hinein!
[...]

Es war klar, dass es Richtung Hjörtbergen geht, doch steuern wir Sislepo an und fahren durch die Bucht, oder nach Ultgang und umfahren Durandar im Norden. Uns wurde abgeraten die Nordroute zu nehmen, da ein großer Wal und eine Menge Piraten dort wüten. Sogar Foras verbot diese Route zu befahren. Das schürte meine Abenteuerlust stark auf die Nordroute! Jedoch entdeckte Ridley auf der Karte eine Durchfahrt in Hjörtbergen, die nach Ultgang führt.

Am Ende wurde ich überstimmt, insbesondere mit dem zweiten Absatz „doch wagt euch mutig hinein!“. Mit Sicherheit ist damit die Durchfahrt gemeint. Also fahren wir jetzt im Moment auf Abenaava gen Osten. Unser Ziel Ultgang.

-Kapitän Quonda

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