Die Ankunft

Vorwort

Die Geschichte spielt auf dem Planeten Lygea. Für Kontextverständnis könnt ihr hier eine ganz grobe Übersicht zu den Völkern und der Welt lesen. Bei Interesse, tiefer in die Welt einzutauchen, empfehle ich unsere World Anvil Seite (Noch in Bearbeitung).

28. Dragnai 1025, Das Jahr Aquems

Wider erwarten waren die letzten vier Tage sehr ruhig. Keine Piraten, keine unbekannten Kreaturen, nur die See und wir. Besonders heute ist die See selbst ruhig, aber auch nebelig. Das weckte in mir Misstrauen und ich bestieg das Krähennest. Ich hielt Ausschau mit meinem Fernglas nach anderen Schiffen und der Küste.

Mein Fernglas ist eine Gabe, die ich im Laufe meiner Reisen erhielt. Die Linse ist austauschbar, von gewöhnlicher Fernsicht mit verschiedensten Kristalllinsen, die es mir ermöglichen auch Nachts oder eben auch im Nebel zu sehen.

Ich überließ Ridley das Steuer. Da die See sehr ruhig war, war es mit wenigen Anweisungen leicht für ihn Kurs zu halten. Ich bestätigte ihm, dass wir auf Kurs waren. Aber es war ungewohnt langweilig. Ich blieb noch eine Weile im Krähennest. Nachdem wirklich nichts zu sehen war, entschied ich mal wieder die mystische Klinge zu nutzen. Ich habe schon lange nicht mehr mein Schwert gepflegt, daher war dies ein angebrachter Moment. Zu meinem Überraschen gelang mir die mystische Klinge unglaublich gut. Mein Säbel blitzte regelrecht auf und gab ein wunderschönes Leuchten von sich! Ich kletterte hinunter an Deck um meiner Crew das Ergebnis vorzuführen doch fand ich niemanden außer Ridley, der parallel zum Steuern auch in sein Buch schrieb. Nach einigen Schwüngen ging ich unter Deck, da alleine mit dem Schwert herum wedeln wurde auch fix langweilig. Dort fand ich Riju und Cui, welche gemeinsam nerivanisch und dragnarisch übten.

Ungern unterbrach ich sie, dennoch schlug ich vor unser Fahrtentempo etwas zu erhöhen. Somit ging Riju an die Dampfmaschine und schlug ihr Feuer hinein. Wieder oben informierte ich Ridley und half ihm Kurs zu halten als wir los stießen.

Ich musste Ridley tatsächlich ablösen, da es ihm schwer fiel bei solchem Tempo das Steuer zu halten. Nicht lange nach dem wir mit hoher Geschwindigkeit gen Norden fuhren, begann die Soventi an zu läuten! Und tatsächlich! Durch den Nebel zeichnete sich eine Stadt ab. Wir haben endlich Istporten erreicht!

Wir legten an einer ungewöhnlichen Stelle an, denn der Hafen war bereits überfüllt von Schiffen. Es war bereits Abend, doch versuchten wir eine Empfangsperson zu finden. Am Hafen fanden wir leider niemanden. Eine hilfreiche Person deutete uns Richtung Arena, wo man sich Anmelden konnte.

Nebenbei, wir hörten und sahen auch unseren „Freund“  Astaheiro. Leider waren wir in Eile, sonst hätten Yig-Xud und ich kurz hallo gesagt. Er und seine Crew waren bereits bei der Abfahrt, doch siene Anwesenheit zeigte mir, dass wir gute Zeit machen. Unter Umständen werden wir ihn zum nächsten Ziel schlagen.

Bei der Arena angekommen, stellten wir fest, dass eine Anmeldung heute keinen Sinn mehr machte. Die Schlange war sehr lang. Wir machten also einen Plan für den nächsten Tag. Ridley soll sich noch vor Morgengrauen zur Anmeldung begeben und unsere Crew melden. Jetzt ist meine Crew noch in der Stadt unterwegs Besorgungen machen. Ridley sollte uns wieder eine neue Karte besorgen, für die Planung der nächsten Route. Riju wollte für Cui ein paar Alchemie Materialien besorgen und Yig-Xud wollte ein Reif, den er auf dem Wrack gefunden hatte begutachten lassen.

Ich derweilen ging zurück zur Predacésso und machte Notiz über die Schäden, die wir im Laufe unserer Überfahrt hatten um die Reparaturen morgen in Auftrag geben kann. Das dauerte nicht ganz so lang, daher entschied ich mich mein Logbuch fortzuführen. Doch jetzt ist immer noch niemand zurück...

Ich schätze ich beginne ein Abendessen zu kochen, so dass meine Crew zu einer warmen Mahlzeit zurück kehrt.

-Kapitän Quonda

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