Überreste

Vorwort

Die Geschichte spielt auf dem Planeten Lygea. Für Kontextverständnis könnt ihr hier eine ganz grobe Übersicht zu den Völkern und der Welt lesen. Bei Interesse, tiefer in die Welt einzutauchen, empfehle ich unsere World Anvil Seite (Noch in Bearbeitung).

24. Dragnai 1025, Das Jahr Aquems

Heute machten wir eine Entdeckung, die die Gefahr dieser Weltreise erneut beleuchtete. Nicht mehr als drei Tage seefahrt entfernt entdeckten wir in einer rauen Bucht ein Schiffswrack. Es war ein erheblich größeres Schiff, als die Predacésso und es war ebenso ein dragnarisches Erkundungsschiff, wie das meine. Wir entschieden uns kurz halt zu machen, da der Abend anbrach. Ein Schiffswrack ist kein gutes Omen. Daher dachte ich es für Gut die Nacht stillstehend zu verbringen.

Wir gingen von Bord um das Wrack zu untersuchen. Natürlich stellte sich die Frage, was die Ursache war. Bis auf ein paar Kleinigkeiten, war das Schiff leergeräumt. Ebenso war keine Spur einer Crew oder des Kapitäns. Ich selbst widmete mich der Kapitänskajüte. Ich durchsuchte alles. Ich fand sogar simple Geheimfächer, welche ebenso leergeräumt waren. Alles was ich fand war das Logbuch. Dieses sollte uns dann die gewünschten Antworten bringen. Bevor wir das Wrack verließen, nahmen wir uns noch was wir konnten, wie Planken oder Segel, die noch halbwegs intakt waren.

Zurück auf der Predacésso, bei einem genüsslichen Abendessen, las ich aus dem Logbuch vor. Es wurde vom Kapitän Stictio geführt, welcher das Kommando auf der Madre del Vino hatte. Leider war das Buch auch sehr mit genommen und wir konnten nicht alles deuten was geschrieben wurde. Doch wir erfuhren, dass die Madre del Vino eine unangenehme Begegnung mit einem anderen Schiff hatte, in dem deren Ruder beschädigt wurde. Der Kapitän musste sich aber geirrt haben, denn ein späterer Eintrag berichtete von schwarzen Segeln, was meiner Erfahrung nach immer Piraten bedeutete. Der letzte Eintrag war nur ein Stoßgebet an Ves's Gnade, was mich vermuten ließ, dass Kapitän Stictio zu diesem Zeitpunkt ebenso diese Erkenntnis hatte und dass das Ende der Madre del Vino war. Leider konnten wir nicht in Erfahrung bringen was mit dem Kapitän und seiner Crew geworden ist, ob sie es überlebten. Ich hoffe die Gnade Ves erreichte sie noch...

Ich ermahnte meine Crew zur Vorsicht und Aufmerksamkeit für mögliche Piraten in dieser Gegend. Ich hoffe jedoch, dass diese Piraten schon weiten Weges waren. Eine Bande der Größe, die die Madre del Vino martern konnten, würden wir sicherlich nicht stand halten. Selbst mit meiner einzigartigen Angriffstaktik.

Umso nördlicher wir fuhren, desto rauer wurde es auch für uns. Wir hielten uns die vergangenen Tage an der Küste und begegneten Wesen, die ich auf hoher See noch nicht gesehen hatte. Zum einen, begleitet von zwei Flamleta, überraschte uns eine Kreatur, die Riju als Skrig identifizierte.

Da es mich überraschte, beteiligte ich mich dieses Mal auch am Kampf. Die zwei Fische waren kein Problem, auch wenn Yig-Xud mit einem fehlgeschlagenen Sprungangriff im Wasser landete. Es geschah quasi alles auf einmal! Eine unbekannte Kreatur griff das Schiff an, der erste musste aus dem Meer gerettet werden und wir mussten besonders aufmerksam auf Piraten sein.

Letztendlich bewältigten wir diese Aufgabe, aber mit Mühen. Daher kam die Ruhe bei dem Wrack uns gelegen. Dennoch weiß ich nicht wie tief schlafend wir diese Nacht verbringen werden. Ich werde sicherlich ein Auge offen behalten.

-Kapitän Quonda

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